An der Kreuzung biegen wir nach links ab und überqueren die Brücke über den
Rutherbach. Etwa 50 m weiter folgen wir dem Hinweisschild "Fußweg zur Pierburg"
nach links und kommen so auf den Weg, der uns zurück nach Kettwig führt.
Schon nach wenigen hundert Metern, die mit einem leichten Anstieg verbunden
sind, gelangen wir in den bäuerlich geprägten Essener Stadtteil Schuir,
der von bewaldeten Hügeln und Feldern bestimmt wird. Auf der Anhöhe in der
Nähe des Gehöfts "Kammesheidt" bietet sich ein beeindruckender Fernblick
tief hinein in die "grüne Lunge" von Essen.
Weiter bergauf gelangen wir wieder auf Kettwiger Ortsgebiet. Entlang der Straße
"An der Pierburg" finden sich eine Reihe idyllischer im Fachwerkstil erbauter
Kotten. Wer allerdings hinter dem Namen "Pierburg" eine feudale Burg oder
doch wenigstens die steinernen Überreste derselben vermutet, der wird enttäuscht,
denn es handelt sich dabei um eine ironische Bezeichnung für die ehemals
kleinen und ärmlichen Kotten in der Umgebung. Wenige Schritte entfernt von
dem Gasthof "Pierburg" stoßen wir auf die reizvoll gelegene Wallfahrtskapelle
"Maria im Maien". Im Schatten einer Gruppe von Birken steht das 1932 erbaute
Gotteshaus als Ort der Stille und des Gebets. Durch das kleine Fenster in
der Außentür kann man einen Blick in den Innenraum werfen.
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| Bahnhof Kettwig |
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| Ruine Kattenturm |
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| Kettwiger Stadtwald |
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| Ruthertal |
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| Pierburg |
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| Scheidt'scher Wald |
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| Ruhruferweg |
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| Aussichtspunkt Seeblick |
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| Bahnhof Kettwig |
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